Programm

das sind wir: Tom Dziomba

© Martin Parr

Wer sind die Gesichter unseres Freundeskreises, was treibt unsere Freundinnen und Freunde rund um die Fotografie an und um? In unserer Vorstellungsreihe stellen wir regelmäßig unsere Freund*innen vor – ob Förder- und Firmenmitglieder oder aus dem Aktivenkreis. Heute ist Fördermitglied Tom Dziomba an der Reihe.

Tom, was fasziniert dich an der Fotografie?
Die Direktheit und Kraft, die von einem Foto ausgehen kann. Die unmittelbaren Gefühle, die es im Betrachter auslösen kann. Freude, Abscheu, Erregung, Trauer, Nostalgie und das Erleben von Schönheit und Ästhetik, ... . Die ganz individuellen Assoziationsketten, die das Betrachten zum Erlebnis machen.
Nun fühle ich mich in diesen bildüberfluteten Zeiten manchmal abgestumpft, aber bestimmte Fotos bewegen mich immer wieder aufs Neue. Sie nehmen mich mit auf ihre ganz eigene Reise zu eben diesen schönen, lustigen, schrecklichen oder vergangenen Zeiten, Orten und Momenten. Auch die Möglichkeit in völlig fremde Welten einzutauchen, zu denen man sonst keinen Zugang hat, begeistert mich immer aufs Neue.

Was gefällt dir am Freundeskreis und warum bist Du Mitglied geworden?
Der Austausch und seine Mitglieder. Insbesondere habe ich zwei ‚Foto-Freundinnen‘ im Freundeskreis, die ich bei der Freundeskreis-Führung der „New York Photography“-Ausstellung im Bucerius Kunst Forum 2012 kennengelernt habe. Wir haben etwas unterschiedliche Interessen und Vorlieben in Bezug auf die Fotografie und die Veranstaltungen und Begegnungen im Freundeskreis ermöglichen eine Diskussion und ein gegenseitiges Näherbringen unterschiedlicher Fotograf*innen, Positionen und Themen, die mich persönlich sonst vielleicht nicht ansprechen würden. Mitglied bin ich geworden, da ich es sehr praktisch und inspirierend finde, regelmäßig auf Previews, andere Veranstaltungen oder auf Fotograf*innen aufmerksam gemacht zu werden.

Hast du einen Lieblingsfotograf*in? Was ist dein Lieblingsprojekt vom Freundeskreis?
Wirklich schwer, nur einen Namen zu nennen, aber wenn ich mir aussuchen müsste, die Fotos und Fotobücher nur eines Fotografen oder einer Fotografin auf eine einsame Insel mitzunehmen, wären es wohl die von Martin Parr. Neben den unzähligen Lebenswelten, in die er in den letzten vier Jahrzehnten eingetaucht ist und in die er uns mitgenommen hat, begeistert mich sein schonungsloser und humorvoller Blick auf uns Menschen. Wenn es nicht nur ein Name sein dürfte, dann gerne auch noch Berenice Abbott, Stephen Shore, Peter Bialobrzeski und Christopher Anderson.
Lieblingsprojekte sind die Previews, auch wenn diese leider aufgrund der hohen Anzahl der Besucher mittlerweile ein wenig ihre ursprüngliche Tiefe eingebüßt haben. Und die Jahresgaben!

Oder wünscht du dir noch etwas vom Freundeskreis? 
Mehr Bildredaktions- und Galeriebesuche!

Lieben Dank für deine Antworten, Tom.

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