Dragana Jurisic "YU: The Lost Country"

Künstlergespräche / Freunde der Fotografie

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Der Freundeskreis lädt zum Artist Talk mit der Fotografin Dragana Jurisic ein.
Auf den Spuren eines einstig existierenden Landes, ihrer Heimat Jugoslawien,  stellt Dragana Jurisic in ihrem Buchprojekt "YU: The Lost Country" Fragen nach der eigenen Idenität.

Dragana Jurisic hat mit ihrer Foto-Serie "YU: The Lost Country“ ein Zeitzeugnis geschaffen, das bereits mit Auszeichnungen wie der "Special Recognition“ des Dorothea Lange and Paul Taylor Prize's gewürdigt wurde. Geboren und aufgewachsen in Slavonski Brod, Kroatien (ehemals Jugoslawien), begab sich die an der University of Wales, Newport, studierte Künstlerin, die heute in Dublin lebt, 2011 mit einer Rolleiflex auf die Suche nach ihrer Heimat. Auf den Spuren von Rebecca West, deren Bericht einer 6-wöchigen Reise kurz vor der Nazi-Invasion, erst 1941 mit der Widmung "To my friends in Yugoslavia, who are now all dead or enslaved“ veröffentlicht wurde, dokumentiert Jurisic eine zerbrochene Identität, empfindet Konflikte und Erinnerungen eines Landes nach, das nicht mehr ist.

"Where do you come from?“ schreibt Jurisic, "From Yugoslavia." "Is there any such country?" "No, but that's still where I come from.“

YU erzählt von zerstörten Visionen und aufflammenden Hoffnungen. Es ist ein politisch und gesellschaftlich wichtiges Werk, das kraftvoll emotionale Zwischentöne anschlägt und ein neues Bewusstsein davon vermittelt, was zerstörte Heimat, Identität und Erinnerung bedeuten.

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