Ruth Stoltenberg

Salon der Fotografie / Bibliothek

UNKOSTENBEITRAG:
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Dass „Schengen“ mehr ist als nur die Umschreibung der europäischen Reisefreiheit, hat die Hamburger Fotografin Ruth Stoltenberg in ihrem gerade erschienenen Bildband sehr vielfältig bewiesen. Sie hat sich das kleine luxemburgische Winzerdorf im Dreiländereck zum deutschen Saarland und dem französischen Lothringen genauer angeschaut. Die Fotografin kennt die Grenzregion sehr lange, ist sie doch in den Sechziger- und Siebzigerjahren dort aufgewachsen. Bei ihrem neuerlichen Besuch hat sie sich auf eine Spurensuche begeben: was ist das Besondere dieses Kulturraumes, gibt es Unterschiede in den Lebensgewohnheiten der Menschen aus drei Nationen und sind diese verschiedenen Identitäten in den Orten auch sichtbar? Das Thema ist gerade in Zeiten des neuerlich wachsenden Nationalismus und vielerlei Abschottungswünschen innerhalb der europäischen Union umso aktueller. In unserem Salon werden wir gemeinsam mit Ruth Stoltenberg und Ulrich Rüter die Ergebnisse der Recherche und vor allem den wunderbaren Bildband genauer besprechen können.

Ruth Stoltenberg (*1962) erhielt ihre fotografische Ausbildung an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin sowie an der Lichtblick School in Köln, nachdem sie zuvor als Fernsehredakteurin gearbeitet hatte. Sie entwickelte schnell eine eigene künstlerische Handschrift und hat mittlerweile mehrere Langzeitprojekte abgeschlossen.

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